Montagsbilder

Einen eigenen Komplex im Werk Ulrich Dohmens bilden die sogenannten “Wochen-” oder “Montagsbilder”, die das Schaffen an großformatigen Arbeiten, an Zyklen und Reihen seit 1994 begleiten. Jeden Montag entsteht - quasi herausgenommen aus dem alltäglichen Arbeitsprozeß - ein “Montagsbild”. Basis jedes Montagsbildes ist eine Leinwand des Formats 40x40 cm. Auf den Montagsbildern lastet kein großer Erwartungsdruck, es sind “schnelle” Arbeiten, die häufig aus der momentanen Laune heraus entstehen. Einzige Bedingung: sie müssen ohne Ausnahme im Lauf des jeweiligen Montags fertig werden. Versuchsfeld für neue Techniken, Ideenskizzen für spätere großformatige Arbeiten oder mögliche Alternativen zu bereits getroffenen Entscheidungen - am Montag ist alles möglich, alles erlaubt.

Die Montagsbilder spielen mit Motiven, Kompositionen, Farbkombinationen, Techniken und geben so als Werkkomplex Zeugnis eines grandiosen Experimentierfelds.

Seit 1994 kein Montag ohne Bild - ohne Frage lassen sich die Montagsbilder auch als Tagebuch lesen. Betrachtet man sie chronologisch, werden Entwicklungslinien erkennbar, immer wieder stechen aber auch singuläre Arbeiten als Solitäre hervor, wie besondere Ereignisse ihre Eindrücke und Spuren hinterlassen. Montagsbilder sind eigenständige Arbeiten, aber einen besonderen Reiz ergibt die Betrachtung als Bildfries oder als großformatiges Raster. dann stechen Beziehungen, manchmal durch lange Zeitintervalle getrennt, ins Auge und es wird deutlich, dass neben der zeitlichen Schiene viele andere Zusammenhänge von Bedeutung sind.

Jeden Montag aufs Neue.

 

 

 

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 ULRICH DOHMEN